WISO: Aktien, Anleihen und Fonds
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Nur etwas fuer Bausparer,
Dieses Buch hat den Titel “Aktien, Fonds, Futures” nicht wirklich verdient. Wie einer meiner Vorgaenger schon schrieb, sind die ersten 150 Seiten wirklich mehr als ueberfluessig bzw. koennten auf 15 Seiten komprimiert werden.
Hier die Mankos:
Die Autoren haben in der Abstimmung der Themen wohl geschlafen, denn viele Absaetze wiederholen sich fast wortgleich innerhalb von 2 – 3 Seiten.
Immer wieder wird dem Lesen aufgedrueckt er solle es sich ernsthaft ueberlegen auf eigene Initiative Aktien zu kaufen, da das Risiko immens sei. Die Autoren unterstreichen staendig, dass Rentenfonds oder am besten noch Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren die sicherste Methode seien Geld zu verdienen und jedem der etwas anderes sagt ist mit ausserstem Misstrauen zu begegnen. Sicher kann man mit derartigen “Investments” ein sehr geringes Risiko erziehlen, aber der Leser weiss immernochnicht was ein Future ist oder wie man ein Aktienchart liest.
Das Buch ist offensichtlich auf die aeltere und misstrauische Generation zugeschnitten. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Grossteil der Leser der ueber die ZDF Sendung WISO auf diesen Titel gestossen ist, sehr dankbar dafuer ist davor bewahrt worden zu sein eigenstaendig in Aktien zu investieren, denn diese Art der Geldanlage wird in dem Buch als fast kopfloses Risiko dargestellt.
Hier die positiven Aspekte:
Das Buch eignet sich fuer Menschen die von der Boerse keinen blassen Schimmer haben, aber ihr Geld ohne Risiko und fuer seeehhrrr lange Zeit anlegen wollen (am besten Rentenfonds, Staatspapiere und wer es etwas wilder moechte Aktienfonds).
Substitution fuer dieses Buch:
Es gibt viele interessante Buecher von Andre Kostolany, dem Boersenguru. Auch er schwor auf Langzeitinvestments, doch seine Buecher sind intelligent und sehr lesenswert.
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| Kommentar als LinkNaja…,
Oft am Thema vorbei (Bausparvertrag, Girokontoempfehlungen, Bundesanleihen etc.), das Buch selbst leider ohne prägnante Strukturierung (Vorgriff auf erst später erläuterte Begriffe, Wiederholungen etc.).
Das Niveau ist oftmals nichtmals buchwürdig (so wird dem hochmotivierten Leser auf einer Hand voll Seiten erklärt, welcher Typ Bankkunde er sein könnte, und dass man auch ja aufpassen muss, bei Bargeldabhebungen nicht zuviel zu bezahlen *gähn*). Solche gutgemeinten Tipps sind überflüssig wie ein Kropf. Jeder, der sich ernsthaft für die Börse interessiert, wird mit diesen untersten “Basics” gelangweilt.
Am schlimmsten finde ich jedoch, dass trotz des Ersheinungsjahres (2000) das Thema Internet und selbsttätiger Börsenhandel absolut unzulänglich behandelt wird. Viel zu oft wird erwähnt, dass man nur die besten Berater wählen soll, dass man Order per Telefon und Fax aufgeben kann etc. pp. Als Internetjunkie fällt mir da spontan nur ein: Fax?? Halloooho? Als nächstes packen wir das Signalfeuer wieder aus…
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Die ersten 150 Seiten könnte man getrost weg lassen, die letzten 150 habe ich mangels Motivation noch nicht geschafft zu lesen. Bis hierher also leichte Kost ohne nennenswerte Fakten, untergebracht in langweiligem Fließtext der zum Überspringen einlädt.
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